Tajik Air (früher Tajikistan Airlines) ist die staatliche Fluggesellschaft Tadschikistans mit Sitz in Duschanbe und Basis auf dem Flughafen Duschanbe. Sie war zusammen mit dem Flughafen Duschanbe Teil der Aviation Company of Tajikistan OSHC.[1]
Die achtälteste Fluggesellschaft der Welt stellte im Januar 2019 vorübergehend ihren Betrieb ein. Im Dezember 2019 wurden wieder internationale Flüge mit einer Boeing 767 angeboten.[2]
Geschichte
Die Ursprünge der Fluggesellschaft lagen in der am 3.September 1924 gegründeten regionalen Unternehmensabteilung der Aeroflot, die ihren ersten Flug von Buchara nach Duschanbe mit einer Junkers F 13 aufnahm. Im Jahr 1991 erfolgte die Aufspaltung der Aeroflot, wobei deren Abteilungen in die Selbständigkeit entlassen wurden. Hieraus ging die neu gegründete Tajikistan Airlines hervor. Im Jahr 2007 wurde das Unternehmen in Tajik Air umbenannt und war bis zur vorläufigen Einstellung des Betriebes im Januar 2019 der Flagcarrier des Landes.
Flugziele
Tajik Air bediente vor allem Ziele in Zentralasien. In Europa wurde Istanbul angeflogen.[3] Seit Dezember 2019 werden Flüge nach Moskau und Delhi angeboten.[2]
Flotte
Antonow An-24 der Tajik AirTupolew Tu-154M der Tajik Air
Mit Stand März 2020 besteht die Flotte der Tajik Air aus einem Flugzeug mit einem Alter von 28,2 Jahren:[4]
Am 17. Juni 1993 stürzte eine Antonow An-26 während des Flugs von Batumi in Georgien nach Baku in Aserbaidschan ab, nachdem sie in Turbulenzen geriet. Alle 33 Insassen starben.[5]
Am 28. August 1993 zwangen Kämpfer eine für 32 Passagiere ausgelegte Jakowlew Jak-40 (Kennzeichen EJ-87995) mit 81 Personen zu füllen. Die Crew wurde vor die Wahl gestellt vor Ort erschossen zu werden oder das Flugzeug zu fliegen. In der Folge schoss die Jak-40 über die Startbahn hinaus. Beim Unglück kamen 82 Personen ums Leben (zwei Personen erlagen ihren Verletzungen später im Spital) und vier Passagiere wurden verletzt.
15. Dezember 1997: In Schardscha in den Vereinigten Arabischen Emiraten stürzte eine Tu-154 aus Tadschikistan kommend wegen zu niedrigen Landeanfluges ab. Von den 86 Insassen überlebte nur einer.[6][7]
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