Der Goebel Goe III war ein luftgekühlter Neunzylinder-Flugmotor. Der mit einem Hubraum von 27Litern größte deutsche Umlaufmotor wurde gegen Ende des Ersten Weltkrieges in Darmstadt von der Gandenberger’schen Maschinenfabrik Georg Goebel entwickelt. Bis Kriegsende wurden lediglich 229GoeIII produziert.
Goebel Goe III
Geschichte
Mitte 1917 zeigte sich eine immer erdrückendere Übermacht der alliierten Jagdflieger. Die deutschen Flugzeughersteller konnten aber nur auf flüssigkeitsgekühlte Reihenmotoren der 160–185-PS-Klasse (Mercedes DIIIa, Benz Bz IIIa/BzIV, BMW IIIa etc.) zurückgreifen. Damit lag die Lösung nahe, wieder vermehrt auf Umlaufmotoren zu setzen, da diese eine höhere spezifische Leistung (PS/kg) hatten. Die Motorenfabrik Oberursel schuf den Doppelsternmotor UR.III, Siemens-Halske den Sh.III und Georg Goebel entwarf 1918 den GoeIII. Alle waren für eine Leistung um 180PS ausgelegt. Der Siemens-Schuckert D.IV zeigte, dass die Überlegungen zum Einbau von Umlaufmotoren richtig waren.
Die wenigen GoeIII wurden in verschiedenen Prototypen getestet, wobei eine Verwendung im größeren Umfang in einem Serienflugzeug nicht bekannt ist. Von der ohnehin kleinen Fokker-D.VI-Serie waren lediglich 12 Maschinen mit Goe-III-Motoren ausgestattet.
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